Fränkischen Odenwald auf Freizeitmesse präsentiert
Touristische Arbeitsgemeinschaft war in Nürnberg präsent

Walldürn/Buchen. Trotz der teilweise extremen winterlichen Straßenverhältnisse während der letzten Tage erwies sich die Nürnberger Publikumsmesse "Freizeit, Garten und Touristik" mit Auto-Salon als Besuchermagnet. Nach neun Tagen hatten rund 170 000 Besucher die Eingangstore passiert, um beim Bummel durch die acht Messehallen für einige Stunden dem Winterchaos zu entfliehen. Seit zehn Jahren ist die touristische Arbeitsgemeinschaft mainfränkischer Odenwald auf der Freizeitmesse in Nürnberg vertreten.

Für die beteiligten Städte Amorbach, Buchen, Walldürn und Wertheim ist die Nürnberger Messe ein Marktgebiet, um für die Odenwald- und Mainregion zu werben. Besonders gut angenommen wurde in diesem Jahr der neue Gebietsprospekt "Fränkischer Odenwald" mit einer Vorstellung der gesamten Ferienregion, einer integrierten Landschaftskarte und Informationen zum Geopark Bergstraße-Odenwald. Sehr beliebt beim Nürnberger Publikum waren die Angebote zum Radwandern, Wandern, Veranstaltungshinweise und die Prospekte mit Unterkunftsnachweisen der einzelnen Städte.

Amorbachs Bürgermeister Karl Neuser ließ es sich nicht nehmen, an einem Tag auf der Messe die Besucherfrequenz und das Publikumsinteresse am Fränkischen Odenwald und an Amorbach zu erfahren. Dabei waren Verkehrsamtsleiter Wolfgang Mackert aus Buchen, Wolfgang Speth für die Stadt Wertheim, Verkehrsamtsleiterin Waltrud Speth aus Walldürn, Verkehrsamtsleiterin Erika Baierlein aus Amorbach sowie Amorbachs Bürgermeister Karl Neuser.



© Fränkische Nachrichten - 10.03.2006




Die Tourismusgemeinschaft "Fränkischer Odenwald" stellt sich vor
Die überschaubare Größe bringt viele Vorteile für die Mitglieder

In der Tourismusgemeinschaft "Fränkischer Odenwald" sind 13 Städte und Gemeinden zu einem Fremdenverkehrsverbund zusammengeschlossen.
Das sind: die Barockstadt Amorbach, der Weinort Bürgstadt, die Erftalgemeinde Eichenbühl, die Odenwaldstadt Buchen, Freudenberg am Main, der Weinort Großheubach, Wertheim am Main, die Gemeinde Höpfingen, die Marktgemeinde Kirchzell, der mittelalterlichen Stadt Miltenberg am Main, Laudenbach am Main, Markt Weilbach und die Wallfahrtsstadt Walldürn.
Dieser Verbund ist einer der ältesten Zusammenschlüsse von weitblickenden Kommunen um den Tourismus, die Kunst und Kultur im Fränkischen Odenwald zu fördern.
Das alles wird seit Jahrzehnten von der Tourismusgemeinschaft "Fränkischer Odenwald" mit
sehr großem Erfolg in die Tat umgesetzt. Weitblickende und zukunftsorientierte Bürgermeister
und Tourismusfachleute aus dem Mitgliedsverbund haben zur besseren Kommunikation nach
innen und nach außen und über bestehende Landesgrenzen hinweg für das Marketing die
Werbegemeinschaft "Main-Fränkischer-Odenwald" (MFO) ins Leben gerufen.
Effizientes Tourismusmarketing, länderübergreifende Maßnahmen zu vertretbaren Konditionen für die teilnehmenden Städte und Gemeinden im Fränkischen Odenwald sind der Garant für die Zufriedenheit der Gäste, die den Odenwald alljährlich besuchen und sich hier wohlfühlen.



Wälder die im Frühling im frischen Grün leuchten
Der Fränkische Odenwald von Buchen über Amorbach bis Wertheim

Von Frankfurt her erreicht man ihn auf der Autobahn in knappen 50 Minuten, von Stuttgart oder Nürnberg sind es nur wenig mehr und Heidelberg oder Würzburg liegen unmittelbar vor der Haustür: der Fränkische Odenwald ist der Mittelpunkt eines hervorragend ausgebauten Verkehrsnetzes, das von allen Himmelsrichtungen Deutschlands her gleich gut und schnell erreichbar ist.
Also Verkehrslärm, Auspuffschwaden, Stop- and-go-Schlangen? Keine Spur von alledem! Dafür Wälder, immer wieder Wälder, die im Frühling im frischen Grün leuchten und im Herbst in bunten Farben spielen.
Verschwiegene Täler, in denen kristallklare Murmelbäche plätschern, dem Maine zu.
Reste des römischen Limes, mittelalterliche Ruinen, Wiesen, Ackerflächen auch.
Und dazwischen natürlich die vielen kleinen Fachwerk-Kleinode, Städtchen und Dörfer mit
heimeligen Gasthöfen und Wirtschaften, bei denen der "Hausschoppen" oftmals noch wirklich
im Weinberg des Hausherrn wächst. Hier dauert es auch gar nicht lange, bis der Gast "dazugehört": der Menschenschlag, der hier lebt und schafft, ist kommunikationsfreudig, entgegenkommend, lebt und läßt leben; fränkisch eben.
Denn wenn auch die Verwaltungsgrenzen - an den heutigen ist größtenteils wieder einmal Napoleon schuld - hier Badener, hier Bayern ausweisen: Franken sind sie allemal, die Bewohner des Fränkischen Odenwaldes, die sich darauf freuen, ihre Gäste verwöhnen zu dürfen.











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